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“Wie die Chinesen Afrika erobern” – Kölner Stadt-Anzeiger vom 13./14.03.2010

am 19. März 2010 unter Allgemein abgelegt

Das Engagement der Volksrepublik China in Afrika ist in den letzten Jahren geradezu explodiert: Dutzende Milliarden Dollar an Investitionen, ein Handelsvolumen in dreistelliger Milliardenhöhe, bilaterale Militärhilfe-Abkommen, eine sich beschleunigende Migration von Chinesen nach Afrika.

Letzteres Phänomen thematisiert Frank Räther in seinem Artikel “Wie die Chinesen Afrika erobern”. Episodisch schildert er den (oft bescheidenen) sozialen Aufstieg einzelner chinesischer Migrant/innen in Johannesburg.  Die Botschaft des Artikels lautet: Die Chinesen haben ihr Glück gefunden und – wie einer der Untertitel betont – “Afrika freut sich über die neuen Freunde”. Na, dann ist ja alles in bester Ordnung… . Oder?

Selbst wenn man berücksichtigt, dass eine ganze Reihe deutscher Medien mindestens einmal pro Woche die Sau vom pragmatischen und erfolgreichen (und damit vorbildhaften?) Chinesen durchs Dorf zu treiben pflegt und ein differenzierter, problemorientierter Artikel nicht zur Erbaulichkeit einer Wochenendbeilage beiträgt, sollte man den Bewunderungs-Kotau nicht derart, wie im Artikel geschehen, auf die Spitze treiben.

“Afrika freut sich über seine neuen Freunde” (!) Nichts im Artikel deutet darauf hin, dass diese Feststellung – zumindest in ihrer Pauschalität – gerechtfertigt ist. Kann es auch nicht, denn Afrika findet eigentlich gar nicht statt, sieht man von ein paar Randbemerkungen (Afrikaner als Hilfskräfte in chinesischen Geschäften etc.) ab. Was meinen denn wohl “die Afrikaner” zu dieser Einwanderung? Ach so, ja, die werden vom jeweiligen Regime sowieso nicht gefragt…

Formulieren wir es so: Der Artikel bestärkt den Leser eigentlich in dem, was er immer schon wusste: Afrika nur eine Kulisse und ein Sprungbrett für eingewanderte Glücksritter, wie schon zu europäischen Kolonialzeiten.

Dem ist aber nicht so! Auch in afrikanischen Ländern haben sich, meist unter furchtbaren Bedingungen, Bürgergesellschaften gebildet, die selbstbewusst ihre Rechte zu vertreten suchen – mit denselben Stärken und Schwächen wie das in Europa geschieht. Das Beispiel Sambia mache dies deutlich:

Auch in Sambia haben sich die Aktivitäten von Bürgern der Volksrepublik China ständig intensiviert, was zu einer wachsenden Abneigung in großen Teilen der sambischen Bevölkerung führt. Chinesen sind inzwischen auf den lokalen sambischen Märkten oder als ungelernte Arbeiter aktiv, also in sensiblen Sektoren, die bisher meist Sambiern vorbehalten waren. Sambische Textilhändler beklagen sich, dass die Chinesen Billigprodukte importierten und sie damit aus dem Markt drängen. Weiterhin betreiben Chinesen eine Reihe von Minen im Copperbelt. Hier kommt es seit 2005 immer wieder zu Vorfällen, die geeignet sind, Ressentiments gegenüber den Chinesen zu steigern: Generell wird den chinesischen Minenbesitzern vorgeworfen, zu niedrige Löhne zu zahlen. Im Juli 2006 erschossen die chinesischen Besitzer der Chambeshi-Mine mehrere ihrer sambischen Arbeiter, weil diese gegen Hungerlöhne protestierten. Außerdem werden offensichtlich die elementaren Sicherheitsbestimmungen beim Minenbetrieb missachtet: In der Chambeshi-Mine kamen 2005 49 Bergarbeiter bei einer Grubenexplosion ums Leben. – Die Probleme wurden bei der Präsidentschaftswahl im September 2006 vom Gegenkandidaten von Präsident Mwanawasa, Michael Sata ausgeschlachtet. Sata versuchte, die Feindseligkeit gegenüber den Chinesen dadurch zu nutzen, dass er versprach, nach der Wahl Chinesen, Inder und Libanesen aus dem Land zu werfen und stattdessen gute Beziehungen zu Taiwan anzuknüpfen. Aus der Wahlkampfzeit stammt das inzwischen geflügelte Wort „The Whites were bad, the Indians were worse, but the Chinese are worst of all“.

Es wird abzuwarten sein, wie das Experiment, eine chinesische Mittelklasse auf ein teils disparates afrikanisches Prekariat treffen zu lassen, ausgehen wird.  Die Neigung der chinesischen Gäste, sich abzukapseln und damit – recht unafrikanisch – darauf hinzuweisen, dass man mit dem afrikanischen Gastgeber nichts zu tun haben möchte, dürfte nicht integrationsfördernd sein.

Räthers Hauptartikel sind in gesonderten kürzeren Artikeln weitere Informationen beigefügt. “Chinas Invasion in Afrika” vermittelt einen Überblick über die Aktivitäten der chinesischen Regierung und von chinesischen Unternehmen in Afrika. “Namibia: 100 000 Chinesen in Afrika” und “Angola: Chinas Lieblingsland in Afrika” schildern kurz die Rolle Chinas in diesen beiden Ländern des südlichen Afrika. Zumindest hier werden kurz einige der Probleme thematisiert, die sich mit dem chinesischen Engagement verbinden: Korruption, das Herausdrängen von Afrikanern aus angestammten Märkten – was aber eher positiv gesehen wird (!).

Leider werden diese Probleme vom Autoren hinweggelächelt. Statt herauszustellen, dass sämtliche aufgezählten Probleme systemimmanent sind,  wird der Eindruck erweckt, dass es sich hierbei gewissermaßen um Unfälle handelt, die die Freude über China in Afrika nicht trüben sollten. Es dürfte aber doch klar sein, dass, wenn ein korruptes chinesisches Regime auf ein korruptes afrikanisches Regime trifft, Korruption zur Regel wird.

Es ist durchaus möglich, dass sich das Bild vom lustigen Chinesen in einem dankbaren afrikanischen Kontext in nicht allzu ferner Zukunft wandeln wird und zwar spätestens dann, wenn:

- die chinesische Tüchtigkeit traditionelle afrikanische Märkte plattgemacht hat,

- auch der Letzte gemerkt hat, dass China afrikanische Ekelregime (Simbabwe, Sudan) am Leben erhält, die sonst von den eigenen Bürgern längst zum Teufel gejagt worden wären,

- viele infrastrukturelle Maßnahmen nur dem Machterhalt und der Bereicherung einer kleinen Clique dienen (oder dienen Autobahnen zum Flughafen oder Stadien der Armutsbekämpfung?),

- sich kaum einer überlegt hat, wie und mit welchem Geld alle die schönen neuen Werke unter teils harten klimatischen Bedingungen in Stand gehalten werden sollen (die Erhaltungskosten liegen zuweilen höher als die Baukosten!). Im Grunde ist China mit seiner Entwicklungshilfe da, wo Europa in den 1960er Jahren war (von Entwicklungszusammenarbeit sprechen wir hier lieber nicht).

Ich bin mal gespannt, wie die Kommentare in deutschen Medien ausfallen werden, wenn es den betroffenen Afrikanern zu bunt wird. Werden dann die Ursachen möglicher gewalttätiger Reaktionen differenziert beleuchtet werden oder wird man sich (wieder einmal) darauf beschränken, dem Publikum oberflächliche Bilder vom dreinschlagenden Afrikaner zu präsentieren?

http://www.ksta.de/html/artikel/1267540475303.shtml

“Brunnen ohne Boden” – Süddeutsche Online vom 09.03.2010

am 10. März 2010 unter Allgemein abgelegt

Michael Bitala stellt zwei konträre Standpunkte zum Nutzen von Entwicklungsgeldern für Afrika vor: Die einen sind der Meinung, dass Afrika im Weltvergleich deshalb weiter zurückgefallen ist, weil die Geberländer zu knauserig waren. Die anderen wiederum bezeichnen die Verteilung von Entwicklungsgeldern nach dem (überwiegend angewendeten) Gießkannenprinzip als Hindernis für die Entwicklung von Eigeninitiative der Betroffenen. Ein Teil der Gelder gerät zudem in die falschen Taschen. Diese Fraktion befürwortet daher eine teils drastische Reduzierung des Geldflusses.

Bitala bezieht Stellung, indem er die Zahlung weiterer Entwicklungsgelder befürwortet, aber eine gezieltere Vergabepraxis einfordert: Es sollte eher  die Entwicklung lokaler Unternehmen als das Wohlergehen nationaler Regierungen gefördert werden. Eine Zuckerfabrik in Mosambik beseitige Armut weit schneller als das zehnte Brunnenprojekt (was eine etwas merkwürdige Einlassung ist, da Brunnenbau nicht so sehr auf die Armutsbekämpfung durch Wirtschaftsförderung abzielt, sondern eher auf die Versorgung mit überlebenswichtigen Ressourcen).

Aber das mit der lokalen Wirtschaftsförderung ist so eine Sache. Im Prinzip richtig, aber häufig schwierig durchzuführen. Zunächst einmal sind “korrupte Regierungen” nicht nur auf nationaler Ebene ein Hindernis für die korrekte Verwendung von Hilfsgeldern. Vielmehr existieren auch auf regionaler und lokaler Ebene “Regierungen” – und die sind häufig nicht minder korrupt. Man kommt aber kaum um sie herum. Aber: Eine stärkere Einbeziehung von “traditional authorities” (traditionellen Oberhäuptern) wäre hier eine Möglichkeit. Diese Oberhäupter sind meist verlässlicher, seltener korrupt und unterliegen eher eine Kontrolle durch die lokale Bevölkerung als die Regierungsvertreter. Allerdings: Es ist eine Kunst, sich diesen Oberhäuptern zu nähern und sie zu überzeugen, denn häufig sind die Überzeugungsstrategien aus kulturspezifischen Gründen nicht mit denjenigen kompatibel, die man bei Regierungsvertretern anwendet. Nicht selten können dann aber traditionelle Oberhäupter, wenn sie von einem Projekt einmal überzeugt sind, gewichtige Fürsprecher gegenüber der klemmenden Bürokratie der Bezirksregierung sein.

Was ebenfalls kaum Berücksichtigung findet: Entwicklungshilfe ist immer ein Eingriff in traditionelle und hochkomplexe gesellschaftliche Systeme. Systeme sind unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Systemkomponenten miteinander verbunden sind. Manipuliert bzw. modifiziert man die eine Komponente, können nicht erwünschte Veränderungen an anderen Komponenten auftreten. – Vor ein paar Jahren, in meiner Zeit im Institut für Afrikanistik (Universität zu Köln) kam einmal ein Herr in meine Sprechstunde, Mitarbeiter einer Entwicklungshilfeorganisation, der ein Projekt bei den Iwa im Süden Sambias durchgeführt hatte. Es ging dabei unter anderem darum, den traditionellen Iwa-Schmieden zwecks effizienterer Ausführung der Produktion von Ackerbaugerätschaften neue Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, beispielsweise neue Schmiedehämmer. Er wunderte sich, dass keiner der Schmiede den Hammer annahm (obwohl er ein Geschenk und ergonomisch eindeutig günstiger war). Vorher hatte das lokale traditionelle Oberhaupt auch noch jede Schmiedehütte betreten, angeblich, um die Schmiede kraft seiner Autorität davon zu überzeugen, den Hammer anzunehmen. In Wirklichkeit, so stellte sich viel später heraus, hatte er ihnen verboten. Was war passiert? Erstens: Schmiedehämmer sind Erbstücke, die von einer Generation auf die andere übertragen werden. Zweitens: Schmiedehämmer gelten bei vielen Ethnien als sakrosankt, weil mit ihnen die für die Gemeinschaft überlebenswichtigen Geräte hergestellt werden (Ackergeräte, Jagdwaffen, Haushaltsgeräte etc.). Drittens: Das lokale Oberhaupt hat ein gewichtiges Wort dabei mitzureden, ob irgendwelche Werkzeuge ausgetauscht werden dürfen, d.h. die Tradition einen Bruch erleben darf oder nicht. Das heißt: Der Eingriff, der als ein rein technischer geplant war, dehnte sich (ungeplant) auf andere Systemteile (u.a. den religiös-rituellen Bereich) aus und hätte zu einer nicht gewünschten Änderung geführt. – Wieviel mag bisher durch solche unbeabsichtigten Systemmanipulationen zu Bruch gegangen sein?

Eigentlich müsste der Entwicklungshilfeindustrie und den politischen Entscheidungsträgern dies alles bekannt sein – denn sie verzichten ja weitgehend auf die Beratung durch Fachleute, die die jeweilige Region kennen. Auch müsste eigentlich bekannt sein, dass, wenn man Geld in marode politische Strukturen (in Afrika und sonstwo) verklappt, das Geld verschwindet und die maroden Strukturen bleiben. Den maroden Strukturen wird also beim Überleben geholfen, sonst niemandem.

Das eigentliche Problem ist, dass “Entwicklungshilfe” aus westlicher Perspektive noch ganz anderen Zwecken dient als gerade der nachhaltigen Hilfe für vulnerable Bevölkerungen. Die Geberregierung (auch die deutsche) will Wirtschaftskontakte anbahnen, den Zugriff auf Rohstoffe sicherstellen, durch die Ausbildungsfinanzierung von jüngeren Afrikaner/innen sich diese für später, wenn diese in ihrem Land in einflussreiche Positionen aufgerückt sind, gewogen machen etc.

Entwicklungshilfe, zumindest die Transfers zwischen nationalen Regierungen und den ihnen unterstellten Organisationen ist also immer auch Big Business. Und deshalb wird sich an den Verhältnissen, die Michael Bitalas in seinem Artikel beklagt, so schnell nichts ändern.

http://www.sueddeutsche.de/politik/187/505388/text/

“Genom von Erzbischof Tutu entziffert” – Spiegel Online via dpa vom 18.02.2010

am 19. Februar 2010 unter Allgemein abgelegt

Was passieren kann, wenn eine Online-Redaktion ungeprüft vorgefertigte Texte einer Nachrichtenagentur übernimmt, lässt sich am Beispiel des am 18. Februar erschienenen Artikels “Genom von Erzbischof Tutu entziffert” in Spiegel Online (fast wortgleich auch in anderen Online-Zeitungen) demonstrieren.

Ich habe zwei wesentliche Einwände – der eine bezieht sich auf inhaltliche, der andere auf terminologische Unzulänglichkeiten.

Worum geht es in dem Artikel? Im Wesentlichen darum, dass Desmond Tutus Genome vollständig entziffert wurden (da Tutu ehemaliger Erzbischof des Bistums Kapstadt ist und obendrein Friedensnobelpreisträger, sind seine prominenten Genome von besonderem wissenschaftlichen Interesse – nehme ich jedenfalls an…).  Des Weiteren wurden auch die Genome eines “Stammesältesten aus der Kalahari-Wüste” vollständig entziffert. Zusätzlich wurden Gendaten “dreier weiterer Stammesältester” gesammelt, die “jeweils Gemeinschaften von Jägern und Sammlern vorstehen”.  Letztendliches Ziel sei es, die “Verwandtschaftsverhältnisse der südafrikanischen Volksstämme zu klären”. (!)

Ich bin als Afrikanist (Geisteswissenschaftler!) weit davon entfernt, den wissenschaftlichen Wert eines Genom-Forschungsprojekts beurteilen zu können. Ich bin optimistisch, dass die Projektbeteiligten die Klärung der Verwandtschaftsverhältnisse nicht auf Erbinformationen von nur fünf Probanden aufbauen werden.

Übel wird es dann, wenn implizit suggeriert wird, dass wir nichts über die Verwandtschaftsverhältnisse wissen und nichts geklärt sei. Zu den kulturellen und sozialen Beziehungen südafrikanischer Völker existiert aber eine umfangreiche afrikanistische und ethnologische Forschungsliteratur, die eine lange Forschungstradition bis heute widerspiegelt (siehe zum Beispiel die entsprechenden Artikel in der Zeitschrift “Sprache und Geschichte in Afrika”/SUGIA Band 18 von 2007 oder Vails Sammelband “The Creation of Tribalism in Southern Africa” von 1991).

Dass im Ergebnis die “Differenzen unter Afrikanern größer sind als zwischen einem Europäer und einem Asiaten” [!!... Araber, Chinese, Inder...? Geht's noch ungenauer?]” kann nur dienjenigen Zeitgenossen erstaunen, die gewohnt sind, den Begriff “Afrikaner” gewissermaßen als allumfassendes Ethnonym für alle Bewohner des Kontinents zu verwenden, wohl aufgrund “gemeinsamer” physiologischer Merkmale. Dabei zeigt schon ein flüchtiger Vergleich zwischen Bantu- und Khoisan-Sprachen keinerlei genetische Verwandtschaft – gemeinsame sprachliche Merkmale sind eher arealer Sprachangleichung geschuldet.

Die im Artikel verwendeten Terminologien sind teils abgewöhnungsbedürftig. Der Begriff “Stamm” wird – glaube ich – nur noch zur Beschreibung afrikanischer Völker verwendet. Oder spricht einer vom Stamm der Han-Chinesen oder vom Stamm der Siebenbürger Sachsen? Mir geht es bei diesem Einwand weniger um politische Korrektheit als vielmehr um die Hierarchisierung, die dahinter steht: “Stamm” = primitiv, Volk = nicht primitiv (oder ein bisschen primitiv). Stämme haben, so ist aus dem Artikel zu lernen, “Vorsteher” (warum nicht gleich “Lagerleiter”?). Weiter: Wie sollte jemand einer egalitären Gesellschaft wie den “Jägern und Sammlern” “vorstehen”? Wer war denn nun gemeint: Der Familienälteste? Der Ernährer der Gruppe? Der erfolgreichste Jäger, der die anderen anleitet?

Der Gipfel ist jedoch der “Stamm der Bantu”. Dicker Lapsus! “Bantu” bezeichnet eine Gruppe von etwa 700 Sprachen. Es gibt also Bantu-Sprachen, die aufgrund gemeinsamer Merkmale in einer Gruppe zusammengefasst werden. Der “Bantu-Stamm” ist jedoch eine Fiktion…

Ob es sich ein Journalist wohl erlauben würde, sich über ein europäisches oder asiatisches Volk derart schlampig zu äußern?

Link: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,678581,00.html